Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

# 3 – sind wir die einzigen europäer hier?

tag drei:

heute stand – um den jetlag vollends zu überwinden – lange ausschlafen auf dem programm  ;-))

so wurde die erste mahlzeit zu einem mix aus mittagessen und frühstück. es gab wieder einige leckere (mehr oder weniger undefinierbare) essenserfahrungen auf unserem teller. leider kann ich euch nicht mehr dazu sagen, denn ich habe selbst keine ahnung was ich da teilweise esse. zum glück konnte man heute sich die sachen aus einem buffet nehmen und so entzogen wir uns den peinlichen versuchen auf chinesisch essen zu ordern ;-P

nach einem kleinen monsunregen machte sich die mannheimer gruppe (stephan, nadya und ich) auf den weg um eine taiwanesische handynummer zu besorgen. wer mich jetzt also in taiwan erreichen will, kann sich gerne meine nummer erfragen, wobei skype glaube ich einfacher und billiger ist…

da wir bis heute auch noch nicht unsere rechnung für das studentenwohnheim bezahlt hatten, suchten wir im bankenviertel nach der bank unserer uni um dort unseren beitrag (ca. 100 euro im monat) zu bezahlen. tja, leider hatte die bank (mega bank) schon zu und so schlenderten (warum habe ich dieses wort in meinem wortschatz??) wir einfach weiter der hauptstraße entlang, wobei wir am taipeh 101 – dem zweithöchsten gebäude der welt (das höchste „aktive“ gebäude) – vorbei kamen.

das bankenviertel ist das bisher „westlichste“ viertel von taipeh, wobei man auch hier sehr sehr wenige europäer oder amerikaner sieht. was mich immer noch krass beeindruckt ist die extrem hohe anzahl von mopeds/scootern hier in taipeh. die von uns „scooter gang“ getaufte fraktion der moped-fahrer ist rieeeesengroß. ich habe mir auch schon überlegt einen scooter zu kaufen, aber hier hält sich wirklich niemand an die straßenverkehrsordnung (falls es sowas überhaupt gibt) und da mir schon beim zuschauen schlecht wird, lasse ich das lieber ;-)

nach unserem spaziergang kamen wir auf die tolle idee doch mal in ein chinesisches restaurant zu gehen ohne ein wort chinesisch zu sprechen. ich könnte jetzt kuriose geschichten erzählen wie wir mit händen und füßen unser essen bestellt haben, aber nein: es gab eine speisekarte auf englisch und so nehme ich mir zwar einiges an heldenruhm, kann dafür aber umso mehr über das essen erzählen.

es gab natürlich wieder dumplings (teigtaschen), eine scharfe nudelsuppe und jede menge reis mit rindfleisch. dazu gab’s natürlich tee.

den abend verbrachte ich mit skypen und nun bin ich echt müde. morgen steht einiges auf unserer agenda, daher mache ich jetzt schluss. mehr in kürze.

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September 10, 2008 - Posted by | privat

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