Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

# 41 – eine stunde haft in manila

sorry für die verzögerung in meiner zusammenfassung, aber es liegt nicht an mir. ich habe mit meiner kamera nur wenige bilder gemacht und daher muss ich jetzt die bilder meiner freunde zusammensammeln um meinen blog eintrag erstellen zu können. sei’s drum. in den nächsten tagen versuche ich dann soviele bilder wie möglich upzuloaden…

tag #1 – taipeh -> manila

da ich ja kein taiwanesischer staatsbürger bin, muss ich jedes mal wenn ich einreise ein visum erstellen lassen und da ich noch bis mitte januar an der universität hier bin, reicht ein normales touristenvisum (30 tage) nicht aus. sprich: ich musste ein neues visum in manila ausstellen lassen.

dafür brauch man natürlich jede menge dokumente und so war ich die letzten 2 tage vor meiner abreise mit jeder menge papierkram beschäftigt. deshalb beschloss ich nach all dem stress vor der abreise (4 uhr morgens vor dem wohnheim) noch gemütlich in einer bar ein bier zu trinken. aus dem einen bier wurden ein paar mehr sowie ein long island ice tea und so kam ich um 3.30 uhr von der bar zurück ohne gepackt zu haben ;-))

da ich aber eher der schnelle chaotische packer bin, dauerte das packen meines rucksacks nur wenige minuten und ich bekam keine probleme mit dem zeitplan. vom wohnheim aus gings zum flughafen von taipeh und dort mit der 7.30 uhr maschine nach manila. dort angekommen trennte sich unsere gruppe (3 holländer, 2 franzosen und ich): nicolas (franzose!) und ich mussten unser visum in manila beantragen und die anderen flogen direkt nach boracay.

unser erster weg in manila führte direkt zur taiwan botschaft am rcbc plaza. die fahrt vom flughafen dorthin gab uns schon einen guten eindruck von der stadt. im großraum manila leben knapp 12 millionen menschen und daher ist die ganze stadt ein einziger stau. manchmal brauchten wir mehr als 10 minuten für eine wegstrecke von 500-700 meter. unfassbar!

zudem ist die stadt sehr dreckig und arm. die tyischen wellblech slums kann man hier natürlich auch finden. typisch sind außerdem die „gepimpten“ busse (jeepney), die sehr witzig aussehen ;-)

vor der kriminalität in manila wird ebenfalls gewarnt und man sollte immer die türen des taxis verriegeln, wenn man die etwas „besseren“ bezirke erimate und malate verlässt. nicolas und ich begingen statt dessen einen der größten fehler den man machen kann: wir schliefen während einer unserer ca. 20 taxi-fahrten zeitgleich ein und waren für ca. 15 minuten einfache beute ;-P
das thema kriminalität wird übrigens mit massiver präsenz von polizei und security guards in den guten bezirken bekämpft.

in der taiwanesischen botschaft fiel nicolas übrigens ein, dass er gar keine passbilder gemacht hatte…ich glaube das sagt schon alles über unser chaotischen trip ;-)

nachdem wir den mitarbeitern dort ordentlich druck gemacht hatten und ihnen verklickert hatten, dass wir einen tag später einen flug nach boracay hatten, handelten wir aus, dass wir unser visum am nächsten tag abholen konnten, wobei abholung um 13.45 uhr und flug um 15.15 uhr (45 min vorher check-in) eher nach „mission impossible“ klang.

nach all dem stress mussten wir uns auch noch ein zimmer für die nacht suchen. wie echte backpacker hatten wir keine ahnung wo wir übernachten sollten und so suchten wir im nächstbesten internet café nach billigen unterkünften. schlußendlich fanden wir ein hostel für 5 euro die nacht direkt am roxes blvd (mit blick auf manila bay).

dort stellen wir nur kurz die rucksäcke im zimmer ab und dann ging es auf erkundungstour. die botschaft der vereinigten staaten von amerika war genau gegnüber unsere hostel uns so schoss ich gleich mal ein bild mit meiner kamera. tja, was soll ich sagen…das hätte ich wohl besser nicht tun sollen, denn 2 minuten später wurde ich von 2 netten herren mit m16 sturmgewehren in die polizeistation der us botschaft abgeführt. dort wurde ich dann verhört und da ich bis auf meinen chinesischen studentenausweis keinerlei identifikationsmöglichkeit bei mir hatte, wurde ich am anfang nicht gerade gut behandelt. ich wurde ausgefragt (warum habe ich das bild gemacht, warum studiere ich taiwan, warum bin ich in manila, wo ist mein pass, warum brauche ich ein visum für taiwan, hobbies, studium bla bla blubb) und es wurden einige telefonate mit zB. dem hostel und wohl auch der taiwan botschaft geführt, aber nach einer stunde hoffen, dass ich nicht nach guantanamo übeführt werde, wurde ich schließlich frei gelassen.

nicolas war etwas besorgt wegen den visas, aber ich denke, dass war einfach nur typische ami verschwörungs-bürokratie. dass ich das hier schreibe, wird meine akte beim cia sicherlich auch nicht dünner machen ;D

naja, nach dieser einmaligen erfahrung von 5 bewaffneten philippino-amis verhört zu werden, ging unsere erkundungstour dann endlich weiter. wir spazierten den roxes blvd hinuter und hatten den ersten kontakt mit den todnervigen händlern auf den philippinen, die einem jeden scheiß verkaufen wollen. es gab sogar einen händler, der mir doch glatt eine guitarre verkaufen wollte. hallo?? welcher tourist, der nur 1-2 tage in manila ist, kauft bitte eine guitarre. da gibt es bessere geschäftsideen ;-))

danach beschlossen wir etwas shoppen zu gehen. in manila sind die klamotten wesentlich günstiger als in taiwan und so nahmen wir ein taxi zum größten einkaufszentrum in manila. dabei „raubten“ wir auch noch den taxi fahrer aus: der trip kostet uns 75 pesos. wir gaben 90 pesos und erwartetn 15 pesos zurück und als er nichts zurück geben wollte, fragten wir nochmal nach und bekamen dann 450 pesos zurück. nicolas und ich schauten uns kurz an und sagten „xièxiè“ („dank“e auf chinesisch, gott weiß warum wir chinesisch gesprochen haben) und sprangen aus dem taxi und rannten in die mall. wir haben uns etwas zwar schlecht gefühlt, da wir den armen taxi-fahrer über den tisch gezogen haben, aber als wir dann das geld völlig nutzlos in einer spielhalle verzockt hatten, war auch dieses gefühl vorrüber ;-)))

tja, da nicolas und ich eher von der verplanten sorte sind, war es eigentlich schon vorhersehbar, das wir uns in dieser riesigen mall verlieren würden und so war ich auch mich allein gestellt. keine anschrift des hotels und alleine in manila -> guter plan.

nach einigem überlegen entschloss ich eine kleine tour durch „alt-manila“ zu machen. dort sieht man sehr schön den spanischen einfluss und das fortbewegungsmittel (ein tricycle ohne motorrad sondern mit fahrrad) war auch sehr abenteuerlich ;-)

so fuhr ich 1 stunde durch manila und manchmal war ich etwas besorgt, denn in manchen kleinen gassen war außer mir und meinem tricycle fahrer niemand und somit war ich einfach beute für „rob&run“ gangster.

der heimweg war übrigens sehr einfach: ich hatte zwar keine anschrift des hotels, aber ich wusste ja, dass die us botschaft direkt in der nachbarschaft ist *hahaha*

im hotel angekommen traf ich dann nicolas der 20 minuten vor mir auch mit einem tricycle angekommen war. da wir die nacht davor beide nicht geschlafen hatten, legten wir uns um 22 uhr schlafen um am nächsten tag die sache mit dem visum und dem flug nach boracay zu regeln.

das war tag#1 auf den philippinen. viele kleine anekdoten (der enttäuschte kutschfahrer -> wer fährt bitte kutsche in diesem verkehr etc.) habe ich mal weggelassen um es nicht zu lang zu machen. manila ist eine verrückte stadt ;-P

November 30, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar

# 40 – back „home“

aloa,

bin wieder zurück in taipeh.

ab morgen gibt’s einen detaillierten reisebericht mit hoffentlich jeder menge bilder. seit gespannt und freut euch auf gute geschichten. die philippinen sind unglaublich schön, aber auch sehr verrückt und kompliziert ;-P

grüße ins kalte deutschland

November 28, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar

# 39 – ich bin dann mal wieder weg

wieder muss ich mich entschuldigen, dass ich neuerdings so selten auf meinen blog schreibe, aber die uni stress mich momentan einfach zu sehr. 2-3 case studies jede woche, dazu die ganze zeit group meetings, da wir bis mitte der woche unser „midterm project“ einreichen mussten und ich dazu auch noch eine präsentation anfertigen musste.

außerdem chinesisch: jedes mal hausaufgaben und wenn man die nicht macht, hat man kaum eine chance den unterricht zu verstehen. das tempo ist mittlerweile sehr hoch und man muss wirklich jede menge machen um dran zu bleiben.

die nächsten 8 tage werde ich übrigens meinen blog auch nicht aktualisieren können, da ich auf die philippinen fliege. absolut cool, freue mich total.

wir werden einen tag in manila verbringen um ein neues visum für taiwan zu machen , danach gehts nach boracay. dort gibt es einen der schönsten stände der welt und dort werden wir einige tage chillen und das leben genießen. nach den ruhigen tagen dort fliegen wir nach cebu und setzen mit der fähre nach bohol über und schauen uns dort die natur/dschungel an. dort kann man die chocolate hills sehen, die für die 7 new worldwonders nominiert sind und im ranking momentan auf platz 5 liegen.

November 19, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar

# 38 – midterm exams

keine updates in den letzten tagen, da ich im lernstress war. hab heute mein midterm exam in international marketing management geschrieben und bin ziemlich müde, da ich in den letzten tagen sehr schlecht geschlafen habe.

in chinesisch hatte ich ja schon letzte woche eine prüfung und habe überraschend gut abgeschnitten: 92 von 100 punkten, was wirklich hervorragend ist. gerade mit den zeichen hatte ich ja so meine probleme, aber solangsam wird’s ;-))

ansonsten wird alles wohl von einer krassen story vom wochenende überschattet:

einer unserer austauschstudenten wurde nach dem clubbing übelst zusammen geschlagen (von türstehern) und ich als sanitäter war einer der ersten am schauplatz um ihn zu versorgen. bis 9 uhr morgens habe ich meine zeit im krankenhaus verbracht, da ich mich von der erstversorgung, über die aufnahme im krankenhaus, das röntgen bis hin zur diskussion über schmerzmittel um alles gekümmert habe.

resultat war übrigens ein gebrochener finger, nasenbeindruch, kleiner bruch an der augenhöhle und einige cuts im gesicht. ich bin nur froh, dass die sani’s in taiwan nach einigen schwierigkeiten zu beginn meine hilfe akzeptiert haben und da ich als einziger helfer englisch gesprochen habe, waren die glaube ich ganz dankbar, dass ich dabei war ;-))

keine sorge normalerweise ist taiwan ein sehr friedliches und sicheres land, aber teilweise sind die türsteher sehr skeptisch gegenüber westlichen typen, insbesondere wenn es um deren freundinnen geht und wir wissen zwar nicht was vorher passiert ist, aber es gibt zum glück überwachungsvideos und die assis werden auf jeden fall angezeigt…

morgen hoffentlich mehr. momentan twittere ich viel, wenn ihr also mehr von mir in taipei wollt checkt meine twitterpage ;D

November 11, 2008 Posted by | privat | 4 Kommentare

# 37 – unser rektor zu besuch

letzten dienstag besuchte der rektor der universität mannheim prof. hans-wolfgang arndt die national taiwan university (taida) und wir durften dabei sein ;-))

grund des besuchs war die erweiterung der zusammenarbeit zwischen beiden universitäten.

zuerst durften wir einem treffen der beiden rektoren beiwohnen. die ntu wurde kurz vorgestellt und typisch asiatisch herausgehoben als die beste universität im asiatischen raum (in weltweiten rankings übrigens sogar vor mannheim).

danach wurden jede menge bilder geschossen und wir wurden eingeladen mit herrn arndt auch das „museum“ der taida zu besichtigen. dort wurden wir dann herumgeführt und in die historischen faktren der uni eingewiesen. sehr interessant! da die ntu eine sehr breit gefächerte universität ist und nahezu jedes fach anbietet, kann man sie natürlich nicht mit mannheim vergleichen. zum vergleich mal die größe: 33.000 stundenten vs. 11.000 stundenten ;-P

nach dieser führung ging’s dann zum dekan des „college of management“ (fakultät für bwl) mit dem wir zuerst eine generelle aussprache hatten und danach zu einem essen eingeladen wurden (natürlich mussten wir nicht zahlen).

war sehr cool mal unseren rektor kennen zu lernen. als student hat man ja schon so einiges mitbekommen und gerade in mannheim ist der rektor ja nicht gerade unumstritten ;-P

witzig ist natürlich, dass ich denn rektor der mannheimer universität in taiwan kennen lerne und nicht in deutschland…

sven, nadya, prof. arndt, "college of management", stephan

November 6, 2008 Posted by | privat | 3 Kommentare

# 36 – change

heute mal ein eintrag ohne massig bildmaterial:

da taiwan noch etwas weiter zeitversetzt als deutschland ist (7 stunden um genau zu sein), bin ich heute um 5.30 uhr aufgestanden um auch ja keine sekunde der us-wahl zu verpassen. den übertragungsmarathon habe ich dann bis um 13.30 uhr verfolgt (abschluss: die rede von obama). absolut bewegend und obwohl es eigentlich nie knapp war, war es zu die ganze zeit wirklich spannend. virginia und texas haben mich sogar zum lachen gebracht. texas war einfach zu lange „too close to call“ ;-P

nach dem wahlmarathon musste ich dann chinesisch lernen und da wir mittlerweile keinerlei hilfe mehr bei den zeichen bekommen, wird es von tag zu tag schwerer und man muss richtig viel lernen. der grund warum ich heute so viel gemacht habe -> test ;-P

by the way: meine erste case study, die bewertet wurde, erhielt die note A- (A ist das beste). bin damit recht zufrieden ;D

November 5, 2008 Posted by | privat | 3 Kommentare

# 35 – sun moon lake

letzten sonntag hieß es früh aufstehen, da wir einen kurztrip nach sun moon lake geplant hatten.

um dieses mal „wait & discuss“ zu vermeiden (wir hatten nur 1,5 tage für sun moon lake vorgesehen), haben wir uns entschieden mit einer kleinen gruppe dorthin zu fahren. da sharon eine freundin aus belgien zu besuch hatte, konnten wir den trip zu fünft antreten.

mit dem bus dauert die fahrt von taipeh nach sun moon lake knapp 4 stunden. dort angekommen, erwartete uns traumhaftes wetter und so entschlossen wir uns kurz etwas zu essen und danach scooter zu mieten um den tag voll ausnutzen zu können.

nach absolut geilen verhandlungen mit den besitzern des scooter-verleihs (mit unserem limitierten chinesisch haben wir sie von 800 ntd auf 400 ntd pro scooter und tag heruntergehandelt. sì bǎi *yeah*), fuhren wir den halben see ab und hielten immer wieder an um die wunderschöne landschaft und den see zu genießen. das wetter hat absolut mitgespielt, denn in taipeh regnete es an diesem wochenende die ganze zeit. wir hatten jedoch 32 grad und sonnenschein!

wir besuchten auch einen der größten tempel, die ich hier je gesehen habe. die bilder sagen glaube ich alles. beeindruckend architektur und obwohl das ganze doch sehr touristisch war, hat es mir sehr gut gefallen. danach kam jedoch mein persönliches highlight. ein turm, von dem man den kompleten see sehen konnte und als wir dort ankamen und den turm bestiegen hatten, ging gerade die sonne unter. einfach ein traumhaftes bild. leider kann man sowas weder in bilder noch in worte fassen :-/

nach sonnenuntergang war es dann zeit für das abendessen und wir hatten in einem touristenführer gelesen, dass es dort ein leckeres süß/sauer-restaurant restaurant geben sollte, dass man mal getestet haben müsste. das ganze war für taiwaneische verhältnisse zwar etwas gehobener preisklasse, aber das essen was mit das beste was ich hier bisher gegessen habe. frische früchte kombiniert mit fleisch und gemüse. ganz anders als das künstliche süß/sauer-zeug, dass man zB in deutschland vorgesetzt bekommt. mein favorit: melone mit rindfleisch, frühlingszwiebeln und chilis. hjami. es gab aber auch pilze mit mango (beste frucht der welt), ei mit ingwer, chicken mit papaya und einen tollen fisch mit einer unglaublich leckeren sauce!

nach dem essen waren wir dann so müde und k.o., dass wir uns auf den heimweg machten und uns einfach ins hotel legten. wir beschlossen uns morgens den sonnenaufgang anzusehen, denn wir waren so beeindruckt vom sonnenuntergang, dass wir das einfach sehen wollen.

ich habe noch etwas pay-tv fußball geschaut und um kurz vor mitternacht eingeschlafen.

um 4.30 uhr wurde ich dann von den anderen wachgerüttelt und obwohl wir alle extrem müde waren, haben wir uns nach draußen gezwungen um dort einen wundervollen sonnenaufgang zu sehen. da es etwas bewölkt war, sah das ganze noch beeindruckender aus.

nach einem cheesecake frühstück machten wir uns dann gegen 8 uhr wieder auf den weg nach taipeh ;-)

November 4, 2008 Posted by | privat | 3 Kommentare

# 34 – ich gelobe besserung

nachdem ich in den letzten tagen eher wenig getwittert und gebloggt habe, gelobe ich feierlich besserung und werde versuchen wieder nahezu täglich meinen blog zu aktualisieren.

in den vergangenen tagen hatte ich nur das problem, dass ich auf die bilder von taroko eine halbe ewigkeit warten musste und dass ich sehr viele case studies abgeben musste und eigentlich nur im stress war. jetzt wird es hoffentlich besser.

ich werde euch morgen hoffentlich eine review von meinem trip nach sun moon lake geben, übermorgen über den besuch des rektors der universität mannheim hier in taipeh berichten und danach den rest der woche schnell zusammen fassen. dann seid ihr alle wieder auf dem neusten stand und ich hoffentlich wieder etwas entspannter.

schreibt doch mal wieder einen kommentar oder auf facebook oder auf studivz. ich bekomme definitiv zu wenige nachrichten aus deutschland ;D

grüße in die heimat! (um euch neidisch zu machen, sag ich mal einfach, dass es gestern hier 36 grad hatte. hahaha)

November 3, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar

# 33 – hualien/taroko

nach den tollen tagen auf green island kommt jetzt die zusammenfassung für hualien/taroko:

in taitung angekommen (mit der fähre von green island nach taitung) mussten wir uns beeilen um den nächsten zug nach hualien zu bekommen um dann dort eine nacht zu verbingen um einen vollen tag für den taroko nationalpark zu haben.

nach einer dreistündigen zugfahrt kamen wir dann abends in hualien an. dort trafen wir eine weitere gruppe von taida (national taiwan university) studenten, die mit uns den tag verbringen wollten.

im hostel angekommen (10 leute in einem zimmer ;D) haben wir uns kurz umgezogen um unseren abend traditionell asiatisch zu gestalten: karaoke. absolute pflicht hier!! ohne probleme fanden wir auch recht schnell eine karaoke bar und da dort nichts los war, konnten wir nahezu ohne pause jeden song singen, den wir wollten. die auswahl an englischen liedern war zwar limitiert, aber trotzdem konnten wir einige stunden unser nicht vorhandenes singtalent miteinander teilen ;D

ich hab mich an unzählingen backstreet boys songs, lemon tree, barbie girl (!) sowie den beatles versucht.

da der besitzer wohl noch nicht sooooo viele europäer in seinem leben gesehen hat, hat er uns gleich ordentlich mit bier versorgt (mehr als wir eigentlich wollten) und als am ende die rechnung nicht stimmte und uns keiner erklären wollte warum, haben wir uns für die methode „rob & run“ entschieden und die mädels hatten jeweils 4-5 bier in ihren handtaschen, als wir die bar verließen ;-P

am nächsten morgen mieteten wir uns wieder scooter und fuhren in richtung taroko nationalpark. da unsere gruppe auf 16 leute angewachsen war, waren wir jedoch eher mit warten beschäftigt, da einiger unserer neuen freunde nicht ganz so mit dem scootern vertraut waren und selten schneller als 50 km/h fahren wollten/konnten.

schon hier kündigte sich an, dass dieser tag wohl eher „schwer“ werden würde…und es war so. mit einer so großen gruppe kamen wir nur langsam voran und diskutierten über jede kleinigkeit.

nichtsdestotrotz war der nationalpark der hammer: landschaftlich toll, super wetter und viel zu viel zu sehen ;-)

wir bestiegen unter anderem einen der berge um von oben die aussicht genießen zu können, aber bei der hitze hier waren wir nach knapp 20 minuten aufstieg völlig durchnässt und so suchten wir uns einen der schönen flüsse aus um dort ein bad zu nehmen.

zumindest die jungs, denn um zum fluss zu gelangen musste man wieder etwas klettern…

ich will eigentlich gar nicht mehr zum park schreiben, denn bilder sagen manchmal einfach mehr aus. seht selbst. taiwan ist einfach herrlich: man hat hier landschaftlich alles. strände, berge, dschungel…einfach alles!

abends gings dann zurück nach hualien um von dort nach einem total anstrengenden verlängerten wochenende zurück nach taipeh zu fahren. ich war völlig geschafft, aber es war einfach fantastisch. green island war mein persönliches highlight. wohl einer der schönsten plätze der welt!

November 2, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar