Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

#45 – cebu und bohol

wie versprochen heute der „abenteuerlichere“ teil meiner philippinen reise ;-)

nach 4 superchilligen tagen in boracay flogen wir nach cebu um von dort direkt mit dem boot nach bohol (einer kleineren insel) überzusetzen. in bohol angekommen hatten wir keine ahnung wo wir übernachten sollten, da wir uns für die variante „einfach hinfahren und dann sehen“ entschieden hatten. da aber unsere ganze reisegruppe kein geld mehr hatte (ingesamt hatten wir noch 120 pesos = 2 euro für 5 personen), mussten wir vor der hotelsuche noch nach einem geldautomaten suchen. das machten wir in taglibaran (der „hauptstadt“ von bohol) und dort waren wir schon etwas schockiert. der lonely planet hatte zwar schon geschrieben, dass die stadt es nicht wert ist längere zeit dort zu verbringen, aber trotzdem.

dreckig ohne ende und irgendwie überbevölkert und man hatte einfach das gefühl nicht sicher zu sein. das kuriose: an den geldautomaten werden nur 50.000 pesos pro tag zur verfügung gestellt (=750 euro) und als wir abends dort ankamen war natürlich kein geld mehr verfügbar und die anderen automaten akzeptierten unsere kreditkarten nicht. so retteten uns mal wieder meine traveller checks (danke papa), die ich dann umtauschte und genug geld für die ganze gruppe bereitstellte.

danach mussten wir uns um ein hotel umschauen und so fragten wir in der touristeninformation nach einem preiswerten hotel. uns wurde ein hotel auf penguoa island empfohlen, dass für 5 euro die nacht jede menge luxus bot (zwar keine klimaanlage im zimmer aber immerhin einen ventilator) und über einen geilen swimming-pool verfügte.

nach dem check-in gönnten wir uns noch ein paar dinks und ein abendessen bevor wir dann früh schlafen gingen um uns für den nächsten tag vorzubereiten.

am nächsten morgen mieteten wir uns motorräder (nichts schweres, aber trotzdem ein unterschied zu den gewohnten scootern) und fuhren richtung chocolate hills. kurios: wir mussten die kerle, die uns die motorräder vermieteten, überreden uns helme zu geben ;-)

die chocolate hills sind für die „new 7 wold wonders“ vorgeschlagen und haben ihren namen durch ihre farbe im sommer und herbst (braun). es gibt mehr als 1.000 von diesen komisch aussehenden hügeln und es ist recht witzig eine landschaft mit hunderten solcher hügeln zu sehen ;D

auf unserer fahrt dort hin hatten wir ab und zu kleine probleme: so wollte mein motorrad zum beispiel nicht mehr anspringen als wir mitten im nirgendwo waren und nicolas, der in frankreich nicht mal einen führerschein hat, hatte mit der gangschaltung so seine probleme ;D

trotz dieser hindernisse war die 2 stündige fahrt einfach toll. vorbei an vielen reisfeldern, die übrigens noch mit ochsen bestellt werden, alten kirchen (man kann die spanischen einflüsse durch die missionierung überall sehen) und kleinen städten führte uns unser weg zu einem fluss namens loboc river.

da ich nun schon wieder weg muss, werde ich morgen meine geschichte fortsetzen.

bilder gibt es trotzdem schon: cebu und bohol fotos

Dezember 19, 2008 Posted by | privat | 2 Kommentare

# 44 – boracay beach

lange hat’s gedauert mit dem neusten eintrag, aber wie ich unten schon geschrieben habe: jeden tag ist etwas anderes auf dem plan und die letzten 4-5 tage habe ich mit lernen verbracht. hatte mein final exam in „international business strategy“ und mein midterm in chinesisch. vor allem für letztes musste ich einiges vorbereiten.

obwohl die beiden examen eher mäßig liefen, gab es gute neuigkeiten: in „international marketing management“ habe ich 98 punkte erreicht (maximum 100 -> 1,0). in chinesisch bin ich auch stetig um die 90 und in „network marketing“ steht mein durchschnitt bei 89 punkte. könnte also ein gutes semester werden, denn selbst wenn mannheim mir etwas abzieht wird es nicht schlechter als 1,7 in jedem dieser fächer werden…

jetzt aber zum eigentlich thema: review philippinen ;-)

endlich habe ich die ganzen bilder bekommen und habe auch schon einige in meinem flickr-account hochgeladen. den link gibt es unten.

mein letzter blogeintrag stoppte nach dem ersten tag, daher werde ich euch jetzt tag#2 und boracay näher bringen ;D

da nicolas und ich totmüde ins bett gefallen waren, schliefen wir bis um 10 uhr am nächsten tag um uns dann bei einem gemütlichen pizza frühstück für den kommenden tag zu stärken. auf dem plan stand das abholen des visums um 13.45 uhr und danach den flug nach caticlan 15.15 uhr zu bekommen (man muss 45 minuten vorher einchecken). für dieses eigentlich unmögliche vorhaben, mussten wir uns natürlich eine prollige „ray ban“-sonnenbrille besorgen ;-P

wer schon jemals den verkehr in manila gesehen hat, wird wissen, dass eine fahrt vom rcbc center zum flughafen locker 1 stunde beträgt und daher wollten wir schon um 13.30 uhr versuchen unser visum abzuholen. das war wegen der mittagspause nicht möglich und als wir dann schließlich um 13.45 uhr in die botschaft gehen wollten, wurden wir gebeten doch uns irgendwie auszuweisen. tja, da der reisepass in der botschaft war und wir beide unseren personalausweis daheim gelassen hatten, steckten wir wohl etwas in der klemme. im hinblick auf die zeit habe ich dann solange mit der netten dame am empfang verhandelt, dass ich ihr mein iPhone als pfand daließ und dann so schnell wie möglich mein reisepass mit visum besorgte.

13.55 uhr: raus aus dem rcbc center -> alle taxis belegt

14.00 uhr: auf die straße gestürmt und taxi angehalten und natürlich erwischten wir das vergammelste taxi in ganz manila. uns blieben knapp 30 minuten um an den flughafen zu kommen und so machten wir dem fahrer jede menge druck und versprachen ihm jede menge geld (50 pesos = 80 eurocent), wenn er es rechtzeitig schaffen würde.

zum glück fuhr eine kolonne v.i.p’s an uns vorbei und der verkehr wurde zur seite gewiesen und so drängten wir den fahrer sich hinter die v.i.p-autos zu drängeln um dann freie fahrt zu haben. das hat er dann auch gemacht uns so erreichten wir in rekordzeit den flughafen um 14.35 uhr. wir gaben dem fahrer das vesprochene extra geld worauf er nur lachte und sagte „impossible. lucky guys“.

schweißnass checkten wir dann noch rechtzeitig ein ;-)

das war der zeitpunkt an dem wir beide auf „urlaubsmodus“ umschalteten.

am terminal trafen wir dann rowald, der einen tag später geflogen war und so flogen wir in einer kleinen maschine (60 leute) mit propellern nach caticlan. der flug war erstaunlich ruhig und so landeten wir schon nach knapp einer stunde in caticlan. der dortige flughafen ist übrigens der hammer: man bekommt die koffer direkt aus dem flugzeug. es gibt keinerlei rollband oder andere annehmlichkeiten ;D

von dort setzen wir dann mit dem boot nach boracay über. dort angekommen trafen wir die mädels und jonathan, die ja schon vorher nach boracay geflogen waren. nach all diesen erfahrungen der letzten tage brauchten wir einige drinks und so nutzen wir die „happy hour“ am boracay beach aus und bestellten uns einige cocktails ;-))

die anderen hatten schon in ein hotel eingecheckt und so mussten wir uns auch um keine organisatorischen dinge kümmern. für 7 euro die nacht, konnten wir direkt (50 meter) am strand wohnen. absoluter hammer!

was soll man zu boracay sagen: man sagt es wäre einer der schönsten strände der welt und ich kann mir selber auch kaum was besseres vorstellen. 7 kilometer weißer sand und glasklares blaues wasser. unfassbar. da kommt sofort urlaubsstimmung auf und bei 38 grad im schatten verbringt man tag eben gerne im wasser am strand ;D

und das machten wir auch die nächsten 4 tage. wir standen auf, gingen frühstücken am strand, legten uns an den strand, chillten, spielten fußball und volleyball, badeten und tranken unmengen früchteshakes (wassermelonen shake war unser favorit). für etwas abwechslung sorgte der boottrip, den wir organisierten: mit einem segelboot umrundeten wir die insel (dauert nicht sonderlich lange, da boracay recht klein ist) und wenn man einfach auf dem ozean segelt und dieses tolle wetter genießt, dann kommt man aus dem schwärmen nicht mehr heraus…

außerdem gingen wir noch schnorcheln um die vielfalt an fischen rund um boracay erleben zu können. ich war ja schon in green island schnorcheln, aber die vielfalt in boracay ist viel größer und farbenfroher, wobei die unterwasserwelt in green island irgendwie cooler war.

zum essen gab es übrigens fast jeden abend meeresfrüchte: wir hatten hummer, schrimps, muscheln, austern und fisch. superlecker und im verhältnis zu dem was man bekommt auch recht billig.

was man jedoch sagen muss: boracay ist sehr touristisch und das preisniveau ist deshalb schon etwas gehobener wenn man es mit dem rest der philippinen vergleicht und wer mehr als strandurlaub erwartet wird auch enttäuscht werden. die insel ist sehr klein und bietet einen wundervollen strand aber wer abenteuer sucht, muss sich definitiv ein anderes reiseziel suchen und deshalb hatten wir schon vorher einen flug nach cebu gebucht um dann in bohol etwas mehr natur zu erleben.

über meinen erlebnisse auf cebu und bohol werde ich dann nächstes mal schreiben.

hier mein boracay fotoalbum: FOTOS ;D

Dezember 18, 2008 Posted by | privat | Hinterlasse einen Kommentar

# 43 – abschiedsparties, final exams und und und

lange habt ihr nichts von mir gehört, aber das hat seine gründe. die zeit hier in taiwan geht für viele leute hier solangsam zu ende, daher versucht man natürlich jetzt nochmal einige schöne momente miteinaner zu erleben und jede menge spaß zu haben. die meisten holländer und franzosen verabschieden sich im zeitraum 15-26. dezember und daher stehen in den nächsten tagen viele abschiedsparties an. begonnen wir am freitag mit der abschiedsparty von elsa und leah.

ich habe hier in taiwan noch zeit bis zum 16. januar (flug nach hongkong ist nun auch endlich gebucht) und danach reise ich ja noch 4 wochen durch südostasien. ich bin also noch nicht in abschiedsstimmung ;-)

für mich stehen momentan die vorbereitungen auf die kommenden klausuren im vordergrund. ich habe zudem noch 3x projekte die ich bis zum semesterende durchziehen muss und jede menge chinesisch klausuren :-/
außerdem bereite ich gerade intensiv meine reise durch asien vor. neben dem ganzen equipment (jacke, rucksack, medikamente, kleinkram) muss ja eine reiseroute festlegen und für das große vorhaben von 5 länder in 4 wochen (volksrepublik china, kambodscha, thailand, malaysia & singapur) muss ein recht knapp bemessener plan aufgestellt werden, denn sonst schafft man das auf keinen fall.

starten wird die reise in hongkong, dann geht es nach shanghai und peking (chinesische mauer etc.) um dann nach kambodscha zu fliegen und dort phnom penh und die tempel von angkor zu besichtigen. dann überqueren wir die grenze nach thailand um dort von bangkok etwas „island-hopping“ zu machen. die insel stehen noch nicht 100% fest aber wahrscheinlich wird es in richtung koh tao, koh phangan etc. gehen. danach geht es in den dschungel von malaysia bevor wir von koala lumpur nach singapur fahren um von dort dann die heimreise anzutreten.

tibet haben wir übrigens aus sicherheitsgründen mal weggelassen ;-P

wenn jemand noch gute plätze in diesen ländern kennt: bitte als kommentar hinterlassen oder eine eMail schreiben ;-)

Dezember 11, 2008 Posted by | privat | 1 Kommentar

# 42 – in der warteschlange

leider müsst ihr auf die zusammenfassung von tag#2 noch bis morgen warten, da sich momentan all unsere bilder auf dem rechner von nicolas befinden und hoffentlich bis morgen auf eine dvd gebrannt werden. text ohne bilder ist nicht aussagekräftigt, daher gibt es den zweiten tag auf den philippinen erst morgen.

sorry ;-P

Dezember 1, 2008 Posted by | privat | Hinterlasse einen Kommentar