Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

# 44 – boracay beach

lange hat’s gedauert mit dem neusten eintrag, aber wie ich unten schon geschrieben habe: jeden tag ist etwas anderes auf dem plan und die letzten 4-5 tage habe ich mit lernen verbracht. hatte mein final exam in „international business strategy“ und mein midterm in chinesisch. vor allem für letztes musste ich einiges vorbereiten.

obwohl die beiden examen eher mäßig liefen, gab es gute neuigkeiten: in „international marketing management“ habe ich 98 punkte erreicht (maximum 100 -> 1,0). in chinesisch bin ich auch stetig um die 90 und in „network marketing“ steht mein durchschnitt bei 89 punkte. könnte also ein gutes semester werden, denn selbst wenn mannheim mir etwas abzieht wird es nicht schlechter als 1,7 in jedem dieser fächer werden…

jetzt aber zum eigentlich thema: review philippinen ;-)

endlich habe ich die ganzen bilder bekommen und habe auch schon einige in meinem flickr-account hochgeladen. den link gibt es unten.

mein letzter blogeintrag stoppte nach dem ersten tag, daher werde ich euch jetzt tag#2 und boracay näher bringen ;D

da nicolas und ich totmüde ins bett gefallen waren, schliefen wir bis um 10 uhr am nächsten tag um uns dann bei einem gemütlichen pizza frühstück für den kommenden tag zu stärken. auf dem plan stand das abholen des visums um 13.45 uhr und danach den flug nach caticlan 15.15 uhr zu bekommen (man muss 45 minuten vorher einchecken). für dieses eigentlich unmögliche vorhaben, mussten wir uns natürlich eine prollige „ray ban“-sonnenbrille besorgen ;-P

wer schon jemals den verkehr in manila gesehen hat, wird wissen, dass eine fahrt vom rcbc center zum flughafen locker 1 stunde beträgt und daher wollten wir schon um 13.30 uhr versuchen unser visum abzuholen. das war wegen der mittagspause nicht möglich und als wir dann schließlich um 13.45 uhr in die botschaft gehen wollten, wurden wir gebeten doch uns irgendwie auszuweisen. tja, da der reisepass in der botschaft war und wir beide unseren personalausweis daheim gelassen hatten, steckten wir wohl etwas in der klemme. im hinblick auf die zeit habe ich dann solange mit der netten dame am empfang verhandelt, dass ich ihr mein iPhone als pfand daließ und dann so schnell wie möglich mein reisepass mit visum besorgte.

13.55 uhr: raus aus dem rcbc center -> alle taxis belegt

14.00 uhr: auf die straße gestürmt und taxi angehalten und natürlich erwischten wir das vergammelste taxi in ganz manila. uns blieben knapp 30 minuten um an den flughafen zu kommen und so machten wir dem fahrer jede menge druck und versprachen ihm jede menge geld (50 pesos = 80 eurocent), wenn er es rechtzeitig schaffen würde.

zum glück fuhr eine kolonne v.i.p’s an uns vorbei und der verkehr wurde zur seite gewiesen und so drängten wir den fahrer sich hinter die v.i.p-autos zu drängeln um dann freie fahrt zu haben. das hat er dann auch gemacht uns so erreichten wir in rekordzeit den flughafen um 14.35 uhr. wir gaben dem fahrer das vesprochene extra geld worauf er nur lachte und sagte „impossible. lucky guys“.

schweißnass checkten wir dann noch rechtzeitig ein ;-)

das war der zeitpunkt an dem wir beide auf „urlaubsmodus“ umschalteten.

am terminal trafen wir dann rowald, der einen tag später geflogen war und so flogen wir in einer kleinen maschine (60 leute) mit propellern nach caticlan. der flug war erstaunlich ruhig und so landeten wir schon nach knapp einer stunde in caticlan. der dortige flughafen ist übrigens der hammer: man bekommt die koffer direkt aus dem flugzeug. es gibt keinerlei rollband oder andere annehmlichkeiten ;D

von dort setzen wir dann mit dem boot nach boracay über. dort angekommen trafen wir die mädels und jonathan, die ja schon vorher nach boracay geflogen waren. nach all diesen erfahrungen der letzten tage brauchten wir einige drinks und so nutzen wir die „happy hour“ am boracay beach aus und bestellten uns einige cocktails ;-))

die anderen hatten schon in ein hotel eingecheckt und so mussten wir uns auch um keine organisatorischen dinge kümmern. für 7 euro die nacht, konnten wir direkt (50 meter) am strand wohnen. absoluter hammer!

was soll man zu boracay sagen: man sagt es wäre einer der schönsten strände der welt und ich kann mir selber auch kaum was besseres vorstellen. 7 kilometer weißer sand und glasklares blaues wasser. unfassbar. da kommt sofort urlaubsstimmung auf und bei 38 grad im schatten verbringt man tag eben gerne im wasser am strand ;D

und das machten wir auch die nächsten 4 tage. wir standen auf, gingen frühstücken am strand, legten uns an den strand, chillten, spielten fußball und volleyball, badeten und tranken unmengen früchteshakes (wassermelonen shake war unser favorit). für etwas abwechslung sorgte der boottrip, den wir organisierten: mit einem segelboot umrundeten wir die insel (dauert nicht sonderlich lange, da boracay recht klein ist) und wenn man einfach auf dem ozean segelt und dieses tolle wetter genießt, dann kommt man aus dem schwärmen nicht mehr heraus…

außerdem gingen wir noch schnorcheln um die vielfalt an fischen rund um boracay erleben zu können. ich war ja schon in green island schnorcheln, aber die vielfalt in boracay ist viel größer und farbenfroher, wobei die unterwasserwelt in green island irgendwie cooler war.

zum essen gab es übrigens fast jeden abend meeresfrüchte: wir hatten hummer, schrimps, muscheln, austern und fisch. superlecker und im verhältnis zu dem was man bekommt auch recht billig.

was man jedoch sagen muss: boracay ist sehr touristisch und das preisniveau ist deshalb schon etwas gehobener wenn man es mit dem rest der philippinen vergleicht und wer mehr als strandurlaub erwartet wird auch enttäuscht werden. die insel ist sehr klein und bietet einen wundervollen strand aber wer abenteuer sucht, muss sich definitiv ein anderes reiseziel suchen und deshalb hatten wir schon vorher einen flug nach cebu gebucht um dann in bohol etwas mehr natur zu erleben.

über meinen erlebnisse auf cebu und bohol werde ich dann nächstes mal schreiben.

hier mein boracay fotoalbum: FOTOS ;D

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Dezember 18, 2008 - Posted by | privat

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