Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

was du heute kannst besorgen…

…das verschiebe nicht auf morgen. ein altes sprichwort, dass ich mir auch mal zu herzen nehmen sollte. leider ist meine arbeitsorganisation eher – naja sagen wir mal – suboptimal. ich erledige dinge gerne unter druck und auf den letzten drücker. ein altes geheimrezept aus meiner schulzeit und bisher hat es auch immer gut geklappt, aber wenn ich meine to-do-liste (eigentlich existiert die ja auch nur „pro forma“) so anschaue, dann erledige ich akute dinge rechtzeitig zum letzten stichtag und gerne auch mal danach. aber aufgaben mit etwas niedriger prioriät, denen man keine konkrete deadline zuordnen kann, schiebe ich meist monatelang vor mir her.

aktuelles beispiel gefällig: ich habe während meines auslandssemesters und meiner asien-reisen knapp 7.000 bilder gemacht (natürlich nicht ich alleine) und eigentlich wollte ich daraus mal ein schönes foto-buch mit iPhoto machen. tja, ihr werdet es kaum glauben, aber in der richtung hab ich mich noch keinen zentimeter bewegt und ich bin immerhin seit mitte februar wieder in deutschland. selbst das geqäungel meiner bekannten und verwandten hat mich noch nicht dazu gebracht mich da dran zu setzen.

zum glück wirkt sich diese verplantheit nur selten auf meine ehrenämter aus, da ich beim roten kreuz als schatzmeister immer fristen einhalten muss und bei den JuLis und der fdp in der verantwortung stehe und mich daher nicht darum drücken kann. meine privaten aufgaben stehen dann leider hinten an, denn meistens ist die neuste dvd dann doch wichtiger :-)

dieser lifestyle ist aber alles andere als gesund, denn wenn man an der uni mal wieder das ganze semester das lernen nach hinten verschoben hat, merkt man dann am letzten tag vor der klausur, dass man doch vorher mal die ein oder andere stunde hätte investieren sollen. dann müssen eben mal wieder nachtschichten ohne ende geschoben werden…
aber solange das konzept funktioniert und ich es mir erlauben kann meine bachelor-arbeit in 3 tagen zu schreiben und trotzdem eine 2,0 zu bekommen, werde ich mich wohl nie ändern ;-)

das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich nicht fleißig wäre, denn trotz meiner liebenswürdigen faulheit, opfere ich meine meiste freizeit für ehrenämter, praktika oder kleine nebenjobs. ich habe bei bestimmten dingen manchmal einfach nur ein kleines motivationsproblem :-)

was mich übrigens immer fasziniert: es gibt leute, die es schaffen in der bahn zu arbeiten bzw. zu lernen. ich lese immer zeitung, spiele iPhone, höre musik oder schaue eine tv-serie. bei der zeit, die ich im zug verbringe, könnte ich eigentlich jedes mal alle meine ausstehenden aufgaben im zug erledigen. kann mir jemand einen tipp geben, wie man sich beim zugfahren zum arbeiten aufraffen kann?

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Juli 14, 2009 Posted by | privat | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

pforzheimer nachtleben

eigentlich bin ich ja maulbronner, aber da ich meine gesamte oberstufen-zeit in pforzheim verbracht habe und das nachtleben in maulbronn – vorsichtig ausgedrückt – doch recht übersichtlich ist, habe ich jahrelanger erfahrung mit pforzheimer bars & clubs. angefangen hat das ganze als man noch mit 16 bis 24 uhr ins plus+ konnte. daran wird sich der ein oder andere sicher noch erinnern :-)

während es damals als landkind ohne auto eigentlich nur pforzheim als alternative gab, habe ich in den jahren auch „erfahrungen“ in den clubs von mannheim, stuttgart, karlsruhe, taipeh und co gesammelt und trotzdem gehe ich gerne in pforzheim weg. das liegt natürlich an meinem freundeskreis, aber obwohl man immer jammert, dass pforzheim zu wenig bieten würde, finde ich, dass man alles findet was man für einen guten abend braucht.

happy-hour hopping am schloßberg mit dem obligatorischen long-island ist pflicht (enchilada, lehners, besitos) und dann mit einem long-island-2-go auf in den club.
aus musikalischen gründen bin ich früher gerne ins casa zu „big pimpin'“ gegangen. auch house of luv war dort immer sehr cool. mittlerweile bevorzuge ich es dann aber irgendwie in der innenstadt zu bleiben.

nach dem bewährten aufwärmen am schloßberg hat man dann mit plus+, como:: und dem musikpark auch eine recht breite auswahl. früher war mein favorit das plus+, aber seit der eröffnung des mupa (musikpark) ist es dort trotz sehr humaner getränkepreise leider nur noch wenig los. das como meide ich aus prinzip. das liegt nicht an der mukke, sondern vielmehr an den leuten. ich hab in meinem studium schon genug proleten um mich rum, dann brauch ich nicht auch noch abends die typen, die ihr geld aus ihrer ausbildung in überteuerten champagner umsetzen und mit ihren gefakten ralph lauren polos auf dicke hose machen. das hat sich sicherlich geändert, aber aus meiner liebe zu weißen nike-sneakers bin ich ja auch ein eher ungern gesehener gast im como :-)

bleibt nur noch der mupa. was soll ich sagen? umso mehr zeit man in den bars am schloßberg verbringt, umso besser kommt man im mupa klar ;-)
wer das konzept nicht kennt: am besten vergleichbar mit dem agostea in karlsruhe oder auch großraumdiskos à la a5. publikum ist durchaus bunt gemischt, manchmal nicht mein fall, aber obwohl jeder behauptet er wäre nie im mupa, treffe ich jedes mal jede menge bekannte gesichter. mir hat es eigentlich jedes mal gefallen, obwohl man von den verschiedenen räumen eigentlich nur einen benutzen kann. der schlagerraum ist nicht nur musikalisch gar nicht mein fall und der raucherraum ist für einen nichtraucher einfach nur ne qual ;-)

ein weiterer plus punkt für den musikpark ist die nähe zum blitz-döner. der gehört definitiv zu meinen lieblings-dönern in pforzheim und für das motto „nach dem saufen döner kaufen“ optimal geeignet :-)

das war keine analyse sondern nur ein kurzes statement. spaß ist was man draus macht! egal wo.

noch ein paar kleine anmerkungen zu den anderen städten: in karlsruhe lässt sich auch exzellent einen drauf machen, stuttgart mag ich jetzt eher weniger (liegt aber vor allem an der relativ langen anreise), mannheim glänzt durch die schneckenhof-uni-parties jeden donnerstag und meine eindrücke über das nachtleben von taipeh kann man hier in knapp 50 postings durchlesen. taipeh rockt definitiv am meisten. all-u-can-drink für 7 euro kann einfach alles ;-P

Juli 9, 2009 Posted by | privat | , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

das beste sandwich

in zeiten von wahlkampf und klausurphase an der uni bleibt leider nur wenig zeit und möglichkeit zum kochen. nicht nur deshalb greife ich in solchen phasen gerne zu fast-food. ich esse von burgern über chinesisches bis hin zu tex-mex eigentlich alles. dass dies nicht gesund ist, weiß ich selber. es schmeckt mir aber!
nach jahrelanger fast-food erfahrung weiß ich auch ganz genau welches die besten produkte sind und als bekennder burger king-fan meide ich zum beispiel bis auf den cheeseburger und den bigmac alle mcdonalds produkte. der whopper ist einfach unschlagbar!

diesen eintrag widme ich aber einer weiteren großen fast-food-liebe. nach jahrelangem harten kampf durch die diversen sandwich-kombinationen bei subway habe ich das – für mich – perfekte sandwich gefunden. zum glück ist subway hier nicht so billig wie in asien, denn sonst würde ich dieses sub jeden tag essen ;-)

es geht um ein foot-long sub sesam angetoastet mit steak & cheese. dazu alle toppings (knackiger salat, tomaten, zwiebeln etc.) bis auf paprika, die den geschmack nur verwässern. natürlich mit jalapenos und etwas oliven. dazu southwest sauce und wenn man der angestellten noch kostenlos etwas mayonaise abringen kann, dann auch das. dieses sub am besten mit einer eiskalten coke und einem macadamia cookie genießen. just like heaven! der zerschmelzende käse, das schmackhafte fleisch und das frische gemüse werden von der leichten schärfe der chilis und der sauce abgerundet. dazu noch die kühle coke, was will man mehr?

keine sorge, ich werde für diesen blog-eintrag nicht bezahlt. ich bin so verrückt!

Juli 8, 2009 Posted by | privat | , , , , , , , , | 5 Kommentare

reisetagebuch: hong kong (香港)

mein asien-trip startete mitte januar in der chinesischen sonderverwaltungszone hong kong. der startpunkt für eine unvergessliche reise durch südost-asien und china.

hong kong wählten wir (mein mitbewohner stephan und ich) nicht bewusst als startpunkt für unsere reise. wir mussten quasi zwangsläufig nach hong kong um uns ein visum für die volksrepublik china machen zu können. während dies in taiwan (republik china) nur sehr schwer möglich war, gleicht die visa-beantragung in hong kong einer massenabfertigung.

das schöne daran war, dass wir unsere zeit nicht mit diversen debatten über den startpunkt verschwenden mussten. die billigen flüge von taipeh nach hong kong (120-150 euro) machten diese entscheidung noch attraktiver und so buchten wir uns schon sehr früh einen flug bei china airlines.

hong kong in wenigen worten beschrieben: london mitten in asien.

die preise (währung: hong kong dollar) sind absolut nicht mit den anderen asiatischen großstädten (außer vielleicht singapur und tokyo) vergleichbar und man hat eine extreme ansammlung westlicher ketten wie starbucks oder mcdonalds. natürlich gibt es auch restaurants mit dem typisch kantonesischen essen, aber auch diese sind vergleichsweise teuer. tipp für low-budget-traveller: esst auf den night-markts an den kleinen ständen. dort gibt es billige und schmackhafte küche. gerade in hong kong sollte man aber auf jeden fall meeresfrüchte und fisch essen. selbst die taiwanesen finden das dort so gut, dass es viele gibt, die einfach für ein paar tage nach hong kong fliegen um dort einzukaufen und essen gehen zu können.

auch die übernachtung dort war die teuerste während unseres gesamten trips. eine übernachtung unter 25 $/nacht zu bekommen, wird schwer und wer als backpacker unter seines gleichen nächtigen will, der bucht ein hostel in den chungking mansions. bei den seriösen betreibern bekommt man dann eine eMail mit fotos der rezeptionisten, da man bei der ankunft vor chungking von geschätzten 100 leuten angesprochen wird, die sich als rezeptionist ausgeben und dich dann in ihre absteige führen um dich dort übers ohr zu hauen. sehr skurill und sicherlich nichts für leute mit schwachen nerven, denn bis man die vielen pakistanis und inder, die einen dort anquatschen, abgewimmelt bekommt, vergeht einige zeit :-)
man trifft aber schnell jede menge backpacker und kommt wegen dieser problematik auch schnell ins gespräch :-)

wir hatten uns im vorfeld (unsere einzige vorbuchung) für das „new hong kong hostel“ entschieden. dieses hostel ist sauber, recht billig (25$ im dreierzimmer pro nacht) und hat noch geschätzte 200 andere namen ;-P
die leute an der rezeption sind freundlich und sprechen sehr gut englisch. das einchecken sollte also kein problem sein. das hostel befindet sich sich auf tsim sha tsui von wo man recht schnell via boot oder metro hong kong island oder die umliegenden inseln erreichen kann. ein ca. 10 minütiger boottrip ist übrigens die günstigste alternative um nach hong kong island zu kommen und kostet nur wenige cent.

diejenigen, die sich ein visum für die volksrepublik china ausstellen lassen wollen empfehle ich einen tag dafür ein zu planen. man weiß nie wie groß der anstrum auf die visa-stelle ist und man sollte doch einige stunden wartezeit einplanen (gerade wenn die mittagspause dazwischen fällt). ein normales touristen-visum (3 wochen) kostet in der 24-express-bearbeitung knapp 40 euro und kann am nächsten tag abgeholt werden.

das wetter ist übrigens ähnlich wie in taiwan nur etwas milder und humider. eine luftfeuchtigkeit von 95-97% ist durchaus keine seltenheit. für uns europäer also durchaus gewöhnungsbedürftig ;-)

noch kurz zur sprache: es wird nicht mandarin, sondern kantonesisch gesprochen. es werden zwar die traditionellen chinesischen zeichen (wie in taiwan) verwendet, die aussprache ist aber durch das 12-ton-system (im gegensatz zum 4-ton bei mandarin) wesentlich komplizierter. schade nur, dass überall nur englisch gesprochen wurde. kein „xiexie“, „bukeqi“ oder „huanying guanglin“ im 7eleven :-(

jetzt aber weg von den organisatorischen punkten, hin zum sight-seeing ;-)
hong kong biete wohl die schönste skyline der welt und die sollte man sich sowohl vom victoria peak, welches man mit der victoria peak tram erreicht, als auch während der allabendlichen lichtshow von kowloon island anschauen. die lichtshow ist wirklich besonders, da der gesamte hafen mit musik beschallt wird und die größten und bekanntesten skyscrapers eine zur musik passende laser- und lichtershow abliefern. die ganze sache ist meines wissens auch im guiness buch der rekorde festgehalten.
ein must-see ist übrigens auch der tian tan buddha auf lantau island. dies ist die größte freistehende buddha figur chinas und man munkelt, dass man sie bei gutem wetter sogar von macau aus sehen könnte. nach lantau island kommt man bequem mit der metro und ab der letzten metro-station wird man in einer gondelfahrt direkt in ein „altes dorf“ (mit 7elven und unzählugen souvenir-shops *lol*) unterhalb der buddha statue gebracht. absolut lohnenswert. für mich eine der top 3 attraktionen in hong kong!

auf hong kong island kann man die statue der hong kong orchidee besuchen. touristisch aber da diese an einem schönen platz steht, kann man dort aus die schöne sicht auf die hong kong bay betrachten. wenn das tradtionelle chinesisch boot vorbeifährt, bekommt man außerdem ein schönes motiv für ein bild.

zwei distrikte sollte man auch auf gar keinen fall verpassen: soho und lan kwai fong.
soho ist wie in new york ein szeneviertel mit den unterschiedlichsten restaurants. von mexikanischen über libanesischen bis hin zum nepalesischen essen kommt hier jeder auf seinen geschmack. aber achtung: ein abendessen mit getränk kann leicht das wochenbudget eines jeden backpackers sprengen. sehr bemerkenswert sind übrigens die kilometerlangen rolltreppen, die sich durch den bezirk ziehen. auch diese sind meines wissens im guiness buch der rekorde eingetragen ;-)
lan kwai fong ist das kneipenviertel von hong kong und weltweit bekannt. hier gibt viele irische pubs und diverse getränke aktionen und happy hours. als wir dort waren, lief gerade die amtseinführung von barack obama, die natürlich in jeder bar auf den flat-screens übertragen wurde. in lan kwai fong sollte man sich abends also schon einmal das ein oder andere „tsing tao“ (chinesisches bier mit deutscher tradition) gönnen.

als letzten tipp empfehle ich den man-mo tempel unweit von soho. dort kann man zwar durch die ganzen räucherstäbchen kaum atmen, aber gerade durch die hohe frequentierung ein reizvoller platz. wenn man ihn jedoch mit den prunkvollen tempeln in thailand oder so manchem tempel in taipeh vergleicht, ist man-mo eher unspektakulär.

da ich ganze 5 tage in hong kong verbracht habe, konnte ich mich auch den etwas unwichtigeren dingen zuwenden und habe zum beispiel noch madam taussads besucht. 3 tage reichen übrigens völlig aus um von hong kong alles zu sehen und da es eh kaum asiatischen flair vorzuweisen hat und jede menge kohle verschlingt, rate ich eh eher dazu mehr zeit in ländern wie kambodscha oder thailand zu verbringen.

der nächsten bericht wird sich dann über meinen kurzen abstecher nach macau drehen.

hier (flickr) meine bilder aus hong kong.

Juli 7, 2009 Posted by | privat | , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

abgründe der piratenpartei

„wir brauchen mehr piraten in den großen volksparteien und keine piratenpartei!“. ein zitat von spd-geschaftsführer kajo wasserhövel über den momentanen hype netzaffiner jugend bezüglich der piratenpartei. ich würde einer partei niemals ihre daseins-berechtigung (siehe auch philipp mißfelder, vorsitzender jungen union „piratenpartei ist eine witzpartei„) absprechen, aber den kernpunkt von wasserhövel teile ich durchaus. die etablierten parteien müssen sich gedanken machen, warum sie mit ihrer politik nur wenige aus der sogenannten „netzelite“ auffangen können. so entsteht nämlich eine partei, deren politische ausrichtung nur bei internetpolitik und bürgerrechten klar und transparant ist, aber ansonsten ein feld für mitglieder jeder politischer couleur – sowohl links als rechts – darstellt.
klar, pluralismus innerhalb einer partei ist wünschenswert, aber sobald personen mit offline-aufgaben innerhalb der partei öffentlich gedanken der geschichtsrevision äußern und keine konsequenzen gezogen werden, bekommt die partei ein imageproblem: wie ist das ganzheitliche konzept außerhalb der kernpunkte im bereich internet? wohin zeigt der politische kompass der piratenpartei?

sicherlich wird die cdu mit ihrer schäuble- und zensursula-politik nur wenige chancen bei den piraten haben und auch die spd hat durch ihre zustimmung (entgegen äußerungen des online-beirat und anträge am rande des parteitags) einen schweren stand bei den piraten. aber gerade die fdp sollte doch durch ihre bürgerrechtspolitik interessant für die piraten sein. dort hätten ihre freiheitsgedanken in einem ganzheitlichen konzept (durch alle politikfelder hinweg) wie dem liberalismus eine gute politische heimat und man müsste nicht das parteibuch mit holocaust-leugnern und anderen verqueren und schwer einzuschätzenden persönlichkeiten teilen.

auch den monotonen selbstdarsteller jörg tauss ins boot zu holen, war ein umstrittern schritt um mehr öffentlichkeit auf die piratenpartei zu ziehen. ich bin  jemand der tauss seine geschichten über seinen besitz von kinderpornos glaubt, denn tauss war schon immer ein polternder politiker, der manchmal vorschnell falsche entscheidungen getroffen hat. trotzdem ist er für mich nur in die piratenpartei eingetreten um sich nach seiner degradierung bei der spd noch einmal ins gespräch zu bringen und um von den anschuldigungen der staatsanwaltschaft gegen ihn abzulenken. seine rede beim bundesparteitag der piraten hat dieses image nur noch einmal unterstrichen. für ihn geht es mehr um selbstpräsentation als um programmatik.
als erster bundestagsabegordneter und pirat, der in einem parlament sprach, wird er in die geschichtsbücher eingehen und mehr will jörg tauss auch nicht.

ich hoffe, dass wir liberalen (JuLis & fdp) das potential einer stetigen wachsenden, politisch-interessierten netzgemeinde erkennen und ihnen eine politische heimat geben können, denn damit ermöglichen wir es dem wähler bei seiner stimmabgabe nicht sein kreuz bei einer undurchsichtigen ein-punkt-partei machen zu müssen, deren kompass nicht einmal für den vorstand einsehbar ist, sondern einer politischen idee, die auf freiheit und bürgerrechten basiert, ihre stimme zu geben: dem liberalismus!

Juli 6, 2009 Posted by | privat | , , , , , , , , , , , , , , , , | 10 Kommentare

kindskopf

man mag denken, dass ich durch mein studium, meine auslandserfahrung oder mein jahrelanges ehrenamtliches und politisches engagement irgendwie gereift bin. dem ist leider nicht so. das wird mir immer dann klar, wenn ich in den semesterferien bei meinen eltern bin. obwohl ich in mannheim alleine wohne bin ich super schlampig und muss mich zu jeder hausarbeit zwingen. wenn ich dann mal 3 tage in meinem zimmer bei meinen eltern bin, sieht es aus „als wäre eine bombe eingeschlagen“. meine mutter meint dann immer, dass sie meine wohnung in mannheim erst gar nicht sehen wolle…und das will sie wirklich nicht ;-)

obwohl ich bwl studiere und fdp-mitglied bin, hasse ich es im anzug rumzulaufen und so habe ich all meine praktika in jeans angetreten und auch bei politischen terminen kann man lange warten, bis ich mal im anzug daherkomme :-)
unterstrichen wird das ganze dadurch, dass ich weder wein noch kaffee mag. während sich also viele einen kaffee holen, trinke ich lieber einen kaba :-)

außerdem spiele ich für mein leben gerne irgendwelche computerspiele, kann meine vorlaute klappe nie halten und kaufe im supermarkt lieber die produkte mit einer tollen verpackung, auch wenn sie noch so teuer sind…naja, das führt eben zu meinem jugendlichen charme :-P

Juli 3, 2009 Posted by | privat | Hinterlasse einen Kommentar

ich werde wohl zum „monnemer buuuu“

ich bin ja nun in den letzten zügen meines bachelor-studiums der betriebswirtschaftslehre an der universität mannheim und so musste ich mich bis ende mai um die nötigen bewerbungen für ein passendes master-programm kümmern. da ich aus diversen gründen den haupteil meines studiums (also abgesehen von einzelnen semestern) in deutschland absolvieren möchte, habe ich mir einige passende universitäten und studiengänge rausgesucht. für ein bwl-studium führt natürlich kein weg an der universität mannheim vorbei und wenn man da schon einmal eingeschrieben war, ist es natürlich auch schwer wieder runterzugehen. daher habe ich mich trotz aller hürden (massig bürokratie und dem 300 $ GMAT) wieder dort beworben.

durch meiner affinität zu asien und der chinesischen sprache habe ich zudem mit dem studium der ostasienwissenschaften an der universität heidelberg geliebäugelt. da ich dort aber zuerst einen erneutes bachelor-studium im bereich der ostasienwissenschaften hätte durchlaufen müssen, avancierte nach langen überlegungen ein master-programm mit allen freiheiten – wie in mannheim angeboten – zu meiner erste priorität.

heute kam die zulassung im hauptverfahren für den „mannheim master of management“ und ich bin echt überrascht und glücklich zugleich. überrascht, da ich eher mit einer zusage frühestens im nachrückverfahren gerechnet hatte und glücklich, da nun die zeit der ungewissheit was im nächsten halben jahr geschehen wird nun überwunden ist.

werde weiterhin der region rhein-neckar erhalten bleiben und habe auch schon viele nette eMails deshalb erhalten :-)

Juli 1, 2009 Posted by | privat | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar