Sven (史文哲)

subjektiv, direkt und selten seriös.

eigentore im ob-wahlkampf

natürlich bin ich kein unabhängiger wahlkampfbeobachter in mühlacker – keine frage – aber trotzdem versuche ich aus einer möglichst objektiven sicht über manche dinge im wahlkampf zu bloggen :-)

am 25. oktober findet die oberbürgermeisterwahl statt und in diesem kurzen power-wahlkampf bleibt wenig zeit zum verschnaufen. nach der offiziellen kandidatenvorstellung gestern gewinnt das duell schütterle vs. schneider an brisanz.

während frank schneider im wahlkampf auf die neuen medien, bürgerabende und haustürgespräche setzt, versucht der amtsinhaber es mit anderen mitteln. so wurden gezielt leserbriefe geschrieben um den ob ins rechte licht zu rücken. blöd nur, dass diese kampagne sehr einfach zu durchschauen war.

alles jedoch nicht weiter schlimm. jetzt kommen wir zu den störenden punkten:

als kommunalpolitisch interessierter junger mensch versuche ich natürlich möglichste viele bürgergespräche bzw. bürgerabende zu besuchen um mich so über die themen vor ort zu informieren. ich habe keinen jahrelangen gemeinderatshintergrund und deshalb ist das ne tolle möglichkeit einen einblick in so einen wahlkampf direkt vor ort zu erlangen.
aus diesem grund habe ich jetzt einige bürgerabende von frank schneider besucht und jedes mal fiel mir auf, dass in den reihen interessierter menschen der politische gegner seine spione sitzen hatte. das ist natürlich kein problem, aber wenn dann aus diesem block bohrende, unsachliche und teilweise unangebrachte fragen gestellt werden um den kandidat aus dem konzept zu bringen bzw. schlecht aussehen zu lassen, dann ist dies nur als schlechter stil zu werten. besonders beim bürgerabend in großglattbach als der  schütterle-unterstützer gotthilf großmann vermehrt in vorwurfsvollen ton den herausforderer anging, zeigte sich diese stör-taktik. nun will ich herrn schütterle nicht unterstellen, dass er gezielt störer „brieft“ und sie auf die veranstaltungen schickt, aber eine gewisse methodik scheint dann doch dahinter zu sein, wenn dies bei jeder veranstaltung passiert.

denn auch bei der offiziellen kandidatenvorstellung wurden gezielt solche fragen aus dem schütterle umfeld gestellt. nicht zu letzt dieser herr großmann hatte am donnerstag im mühlehof eine der unsachlichsten fragen gestellt, hatte sich aber selbst aufs kreuz gelegt in dem er mit fehlinformationen ausgestattet war und somit frank schneider die möglichkeit zur korrektur gab. diese peinlichkeit hat sicherlich an ihm genagt und lässt wahrscheinlich auch seine aktionen beim bürgerabend in großglattbach erklären.

das positive ist jedoch, dass diese stör-taktik auf völliges unverständnis, kopfschütteln und augenrollen beim bürger stößt. in einer demokratie sollte jeder die möglichkeit haben, seine konzepte frei vorstellen zu können und wenn hierbei der politische gegner versucht negativen einfluss zu nehmen, so ist dies nur als schlechter stil zu werten.

soweit mein eindruck für heute. das ist kein wahlkampf-post, sondern einfach mal meine eindrücke der letzten tage…

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Oktober 10, 2009 - Posted by | privat | , , , , , , , ,

1 Kommentar »

  1. Alle wissen doch: Schütterle und Großmann duzen sich seit Jahren.

    Kommentar von Günter Bächle | Oktober 10, 2009 | Antwort


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